Es gibt viele Vorteile von keramischen Zahnimplantaten.
Biokompatibilität: Keramik ist sehr körperverträglich, was das Risiko von allergischen Reaktionen minimiert.
Ästhetik: Keramikimplantate sind weiß und sehen natürlicher aus als metallische Alternativen, was insbesondere im vorderen Zahnbereich ästhetisch ansprechend ist.
Langlebigkeit: Keramik ist ein sehr stabiles Material, das eine lange Lebensdauer hat, wenn es richtig gepflegt wird.
Geringe Plaque-Anhaftung: Das Material neigt weniger zur Plaque-Anhaftung, was das Risiko von Zahnfleischentzündungen und anderen Erkrankungen verringert.
Keine Metallabrieb: Bei keramischen Implantaten gibt es keine Gefahr des Metallabriebs, was bei Titanimplantaten auftreten könnte.
Strukturelle Integrität: Keramikimplantate sind oft einteilig, was den Implantataufbau vereinfacht und die Anzahl der Teile, die brechen könnten, reduziert.
Temperaturresistenz: Keramik hat eine geringe Wärmeleitfähigkeit, was den Tragekomfort verbessert, insbesondere bei heißen oder kalten Speisen und Getränken.
Röntgenbilder: Keramische Implantate sind auf Röntgenbildern weniger sichtbar, was die Diagnose von Problemen in angrenzenden Zähnen erleichtert.
Zahnprothesen sind herausnehmbare Geräte, die fehlende Zähne und das umgebende Gewebe ersetzen. Sie sind eine erschwingliche und weit verbreitete Methode, um die Ästhetik und Funktion des Gebisses nach Zahnverlust wiederherzustellen. Hier sind die grundlegenden Typen von Zahnprothesen und wie sie funktionieren:
Vollprothesen ersetzen alle Zähne in einem Kiefer (Oberkiefer oder Unterkiefer). Sie bestehen aus einem Kunststoffzahnfleisch, an dem künstliche Zähne befestigt sind. Vollprothesen haften in der Regel durch Saugkraft am Zahnfleisch und können für zusätzliche Stabilität mit speziellen Haftcremes befestigt werden.
Teilprothesen werden verwendet, wenn noch einige natürliche Zähne vorhanden sind. Sie bestehen aus einem Metallgerüst, das sich an den natürlichen Zähnen abstützt. Künstliche Zähne werden dort platziert, wo natürliche Zähne fehlen.
Vorteile:
Nachteile:
Zahnprothesen sind eine bewährte Methode, um das Aussehen und die Funktion Ihres Mundes zu verbessern, aber sie erfordern Gewöhnung und sorgfältige Pflege. Besprechen Sie mit Ihrem Zahnarzt, welche Option für Sie am besten geeignet ist.
Die EFP (European Federation of Periodontology) warnt, dass der Konsum von elektronischen Zigaretten für die Gesundheit des Zahnfleisches und des Mundes genauso schädlich sein kann wie das traditionelle Rauchen. Das Nikotin und andere Chemikalien im Dampf schädigen das Gewebe, das die Zähne trägt, und erhöhen das Risiko von Mundkrankheiten und Krebs. Neben dem Rauchen werden elektronische Zigaretten auch mit Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, chronischen Atemwegserkrankungen, entzündlichen Darmerkrankungen und anderen Krankheiten in Verbindung gebracht. Die EFP fordert Zahnärzte auf, elektronische Zigaretten nicht als Mittel zur Raucherentwöhnung zu empfehlen, sondern vom Rauchen und allen elektronischen Zigaretten als Mittel zur Raucherentwöhnung abzuraten und die Patienten über die wahrscheinlichen schädlichen Auswirkungen des Rauchens von elektronischen Zigaretten zu informieren.
Bei Menschen, bei denen Kopf- und Halskrebs diagnostiziert wurde, besteht ein enger Zusammenhang zwischen Mundgesundheit und Überleben. Dies geht aus einer neuen internationalen Studie hervor, die im Journal of the National Cancer Institute veröffentlicht wurde. Das Forscherteam untersuchte die Daten von rund 2 500 Patienten aus acht Ländern, um eine hochmoderne statistische Analyse durchzuführen. Die Patienten mit Kopf- und Halstumoren wurden gebeten, selbst Angaben zu ihrer Mundhygiene und Mundgesundheit zu machen. Dazu gehörten Zahnfleischbluten, die Häufigkeit des Zähneputzens und die Verwendung von Mundwasser sowie die Anzahl der natürlichen Zähne und die Häufigkeit der Zahnarztbesuche in den 10 Jahren vor der Krebsdiagnose. Hinsichtlich der Überlebensunterschiede zeigten die Ergebnisse, dass diejenigen, die häufig zum Zahnarzt gingen, d. h. mehr als fünf Besuche in einem Jahrzehnt, nach fünf (74 %) und zehn (60 %) Jahren eine höhere Gesamtüberlebensrate aufwiesen als diejenigen, die keinen Zahnarzt aufgesucht hatten (54 % nach fünf Jahren und 32 % nach zehn Jahren). Dieser Zusammenhang war am signifikantesten bei Patienten mit Mund- und Kieferkrebs.
Vergessen Sie nicht, regelmäßig zur Kontrolle zu Ihrem Zahnarzt zu gehen!