Harte, mineralisierte Beläge auf den Zähnen sind mindestens so verbreitet wie Schnupfen in der kalten Jahreszeit. Ein Risiko für die Zahngesundheit wird Zahnstein vor allem, wenn er unterhalb des Zahnfleisches auftritt.
Regelmäßig gepflegte Zähne geben ein gutes Mundgefühl: Mit der Zunge kann man über die glatten Oberflächen der Zähne streichen und den weichen Übergang zum Zahnfleisch erspüren. Doch Milliarden von Bakterien versuchen stetig diesen Zustand zu verändern und ihren Anforderungen anzupassen. Sie produzieren einen Biofilm, der ihnen Schutz und ein stabiles Milieu bietet. Wird dieser Biofilm, auch Plaque genannt, nicht durch Zahnbürste und Zahnseide entfernt, drohen dem Zahnschmelz Schäden durch die Stoffwechselaktivität der Keime – es kommt zu Karies.
Doch Plaque muss nicht eine schleimige, leicht zu entfernende Schicht bleiben. Bestimmte Umstände lassen den Biofilm aushärten; wie ein Kalküberzug im Teekessel überdeckt dann auch die Zahnoberfläche ein rauer Belag. Diese harte Schicht ist als Zahnstein bekannt, doch welche Bedeutung dieses Phänomen aus zahnmedizinischer Sicht hat, wird öffentlich kaum kommuniziert. Das mag zum einen daran liegen, dass Zahnstein (in der Fachsprache Calculus dentis) fast nie das primäre Übel bei Zahnproblemen ist, aber auch an vielen noch offenen Fragen.
So ist beispielsweise zwar bekannt, dass anorganische Bestandteile Plaque zu einer steinharten Masse werden lassen. Wie dies jedoch genau geschieht, wird bislang nur durch verschiedene Hypothesen erklärt. Klar ist: die wichtigsten beteiligten Mineralstoffe sind Kalzium und Phosphat. Sie bilden auch die wesentlichen Grundsubstanzen beim Aufbau von Knochen und Zähnen. Lediglich die genaue Zusammensetzung und die Kristallstrukturen unterscheiden sich.
In Europa sind etwa 45 Prozent aller Todesfälle auf Herz-Kreislauferkrankungen zurückzuführen. Das Risiko für ischämische Herzerkrankungen, Schlaganfälle, Bluthochdruck, Kardiomyopathien und Vorhofflimmern steigt mit dem Alter. Ursache ist in der Regel ein ungesunder Lebensstil. Was jedoch viele nicht wissen: Die Mundgesundheit kann diese Erkrankungen beeinflussen. Insbesondere die Volkskrankheit Parodontitis weist ähnliche Auslöser auf und erhöht nachweislich das Risiko für akute Herzinfarkte, Herzversagen und Schlaganfälle. Parodontalerkrankungen betreffen rund 80 Prozent der Menschen über 35 Jahren.
Patienten, die unter Typ-2-Diabetes leiden, sind häufig von gesundheitlichen Wechselwirkungen betroffen wie Retinopathie, Neuropathie sowie mikro- und makrovaskulären Veränderungen. Bekannt sind auch orale Auswirkungen mit Erkrankungen wie Karies, Parodontitis, Mundtrockenheit und Zahnverlust. Demnach erhöht die Krankheit direkt (z. B. Entzündungsreaktion des Zahnfleischs) und indirekt (z. B. verminderte Speichelproduktion aufgrund von Medikamenten) das Risiko von Munderkrankungen.
Eine Studie der American Dental Association zeigt, dass einer von fünf Zahnverlusten auf Diabetes zurückzuführen ist. Mehrere Studien haben außerdem gezeigt, dass nur sehr wenige Patienten, bei denen Diabetes diagnostiziert wurde, regelmäßig zur zahnärztlichen Kontrolle gehen; und viele sind sich der Auswirkungen der Krankheit auf die Mundgesundheit und des Risikos von Zahnverlust nicht bewusst, so die Autoren.
Mundkrebs wird weltweit immer häufiger, aber glücklicherweise entwickeln sich unser Verständnis und unser Wissen über die Ursachen der Krankheit ständig weiter. Rauchen und Alkoholmissbrauch wurden als primäre Risikofaktoren identifiziert, und Forscher untersuchen nun eine neue mögliche Ursache: Bakterien, die Parodontitis verursachen. Die Dental Tribune International (DTI) hat zuvor über eine Studie berichtet, die die entscheidende Rolle von Zahnärzten bei der Früherkennung von Mundkrebs bestätigt. Diese Früherkennung kann die Prognose der Patienten erheblich verbessern.
Lassen Sie sich regelmäßig beim Zahnarzt untersuchen!
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"Die Untersuchungen ergaben, dass diese Art von Taping tatsächlich einige Vorteile für Menschen mit akuter Schlafapnoe haben kann. Bei Personen mit Asthma zeigte sich allerdings keine signifikante Verbesserung des Schlafs. Da diese Methode noch nicht ausreichend untersucht ist, warnen Ärzte vor negativen Folgen wie Angstzuständen oder Atembeschwerden. Bevor man das „Mouth-Taping“ ausprobiert, sollte unbedingt ein Arzt konsultiert werden. Menschen, die durch eine schiefe Nasenscheidewand oder Allergien ohnehin schon beim Atmen durch die Nase beeinträchtigt sind, sollten diesen Trend keinesfalls nachmachen." - schreibt ZWP-Online.